Huch, wie die Zeit vergeht...
Wir schreiben schon beinahe das Jahr 2015, naja noch 2014, irgendwie hatte wohl immer anderes Priorität. Ich nehms mir nicht übel, viel war los, noch mehr hat sich getan und jetzt schreib ich hier von meinem aktuellen Trip nach Südkorea.

(18.12.2014)
Gestern bin ich erfolgreich mit Sahne und Käse im Gepäck gelandet und auch überall durch gekommen, wenn mir dass auch im Vorfeld so manche schlaflose Minute im Flieger bereitet hat. Gouda wird nun für immer mit Korea verbunden sein in meinem Kopf... Darum war ich dann auch etwas müde auf der Fahrt vom Flughafen nach Seoul:
Mein Hostel is eher eine kleine Maisonette Wohnug mit Hochbetten aus Stahl und einer dem Englischen nicht mächtigen wunderbaren kleinen koreanischen Dame. Klar nicht ganz perfekt, aber schon extrem nah dran, denn es gibt richtigen KAFFEE, so aus echten Bohnen, nix Instant. Und selbstgemachtes Kimichi satt sowie Eier und Tee, also zumindest beim Frühstück keine Probleme für mich :o)

Das erste ziemlich koreanische Erlebnis hatte ich auch schon, Norebang heißt der Spaß, man mietet sich im Stundentakt, ähnlich wie bei uns beim Billard, in ein kleines Räumchen ein, in dem es Sofa, einen großen Bildschirm, mehrere Mikros und eine recht umfangreiche Songauswahl gibt und feiert quasi eine private Karaokeparty. So kenn ich nun auch die aktuellsten K-Pop Songs und weiß wie schlecht ich im vergleich zu jenen singe, die das irgendwie häufiger machen ;o)
Davor waren wir noch essen, allerdings chinesisch, das Highlight war ein schwarzes Ei, obs ein echtes 1000-jähriges war weiß ich auch nicht, aber so sahs aus:
Es folgte eine Nacht in Etappen, erst wars recht kalt, dann dank der Heizdecke recht warm, und ich rigendwann einfach wach, ex lebe der Jatlag ;o)

(19.12.2014)
Dafür gabs heute dann zum Lunch/Brunch Shabushabu auch was ganz feines, unbedingt zu empfehlen, eine Art Selbstkochessen im Restaurant, quasi Suppe mit diversen Kohl-Mangold-Blättern, dünn geschnittenem Fleisch, Fischkuchen, etwas Salat, Nudeln, Reis+Ei sowie 2 Soßen. War echt fein, ich kam mit meinen Gewohnheiten auch gut zurande, nur bei einer Art Maultaschen hab ich dann auch mal eine Happs mit Teig gegessen, (Teig so lala, Füllung: Oho).